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KI-Agenten & agentische Automatisierung

Ein KI-Agent antwortet nicht nur, er handelt – über mehrere Schritte hinweg, mit oder ohne menschliche Freigabe. Es ist das jüngste Thema in diesem Feld – und das, in dem die Begriffe noch am unschärfsten sind.

Nahaufnahme einer Hand, die eine Kette fallender Dominosteine aufhält

Foto: Atlantic Ambience · Pexels

Der Unterschied zu einem einfachen Chatbot: Ein KI-Agent kann mehrere Aktionen verketten (ein System prüfen, eine Entscheidung treffen, eine Aufgabe auslösen), ohne dass ein Mensch ihn bei jedem Schritt erneut anstoßen muss. Das rückt ihn in die Nähe klassischer RPA-Automatisierung, unterscheidet sich aber durch die Fähigkeit, sich an nicht vorab skriptierte Situationen anzupassen.

Diese Autonomie wirft eine Frage auf, die bisher kaum jemand ernsthaft behandelt: Wie behält man die Kontrolle über einen Agenten, der eigenständig handelt? Guardrails, menschliche Freigabe für sensible Aktionen, Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen – das ist ein Schwerpunktthema dieses Bereichs, gerade weil wir es anderswo nirgends ernsthaft behandelt gefunden haben.

KI-Agenten & agentische Automatisierung10 Min. Lesezeit

Was ist ein KI-Agent? Agentische KI einfach erklärt

Ein KI-Agent ist ein System, in dem ein KI-Modell, meist ein Sprachmodell, selbst entscheidet, welche Schritte und Werkzeuge es für eine Aufgabe einsetzt, statt nur auf eine Frage zu antworten. Der Text vergleicht Definitionen von Anthropic, OpenAI, Google Cloud und IBM, nennt dokumentierte Einsätze und Risiken und fasst die Rechtslage in Deutschland zusammen.